Einlagen

Einlagen -einfach so- gibt es nicht. Kein Fuß stimmt mit dem anderen überein, nicht einmal beide Füße, die ein Paar bilden. Auch nicht spiegelbildlich betrachtet. Deshalb macht es bei Fußbeschwerden auch keinen Sinn, mit Einlagen von der Stange, seinen Füßen etwas Gutes tun zu wollen. Bereits das Standard-Fußbett im handelsüblichen Konfektionsschuh kann unter Umständen mehr Beschwerden schaffen, als lindern.

Der Orthopädie-Schuhmacher fertigt die richtige Einlage für ein optimales, beschwerdefreies Gehen.

Hier können Einlagen helfen:


Welche Einlage?

Für uns Orthopädieschuhmacher ist ein wesentlicher Bestandteil einer guten Einlage, die Auswahl und Qualität des Materials sowie die verwendete Technologie und das fachliche Know-How.

Ihre Fußprobleme und die Einsatzgebiete, z.B. Alltag, Arbeit, Sport, Sensitiv (Diabetiker und Rheumatiker) und die Versorgung von Kinderfüßen, bestimmen für uns die Form und das Material Ihrer Einlage. Nach der ärztlichen Diagnose bildet die fachmännische Vermessung Ihrer Füße eine wichtige Grundlage, die für Sie beste Lösung zu finden, um eine individuell maßgefertigte Einlage zu schaffen.

Sensomotorische Einlage

Unser Körper ist voll von Sensoren, die ständig die Lage der Füße, der Beine oder anderer Körperteile messen. Ferner messen sie genau den Tonus (unter Tonus versteht man den Spannungszustand der Muskulatur. In der quergestreiften Muskulatur entsteht er durch abwechselnde Kontraktionen einzelner Muskelfasern, in der glatten Muskulatur durch Dauerkontraktion von Muskelzellen) die Spannung der Sehnen, die Lage der Gelenke sowie alle Veränderungen.

Fußfehlstellungen, die sich über Jahre einschleichen, werden von unserem Sensorensystem als normal empfunden und somit nicht mehr selbständig verändert. Diese Fehlstellungen können durch körpereigene Korrekturen behoben werden.

Ein wichtiges Hilfsmittel zur Korrektur der Fußstellung des Kindes ist die sensomotorische, neurologische Einlage, da sie die körpereigenen Sensoren beeinflusst und somit die Spannung der Muskulatur erhöht oder reduziert, je nach Problematik des Fußes. Es kommt somit zu einer schnelleren und langfristigeren Korrektur des kindlichen Fußes.



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